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Beiträge von rumbelwumbel zum SOOC1314

Google und die Daten

Da ärgere ich mich doch tatsächlich mal, keinen Facebookaccount zu besitzen! Ehrlich, diese vielfältigen Anzeigemöglichkeiten und die Aufdeckung meiner digitalen Blöße hätten mich wirklich interessiert und gereizt! So muss ich leider mit dem weniger bunten Googlereport und den Anzeigeneinstellungen vorliebnehmen. Diese zeigen, worüber ich selbst erstaunt bin, zwar einige korrekte Daten an, aber nichts davon kommt mir ungewöhnlich vor oder sollte besser nicht dort stehen. Und das mir? Aber eins nach dem anderen:

Tägliche Suchaktivität

 

 

Die Kontoaktivität meiner Googlekontos offenbart nichts erwähnenswertes, interessant wird es aber, wenn man den Punkt „Webprotokoll“ anwählt: Wie wir sehen, suche ich im Durchschnitt etwa jeden Wochentag gleich viel.

 

 

Stündlich

 

Wie zu erwarten war, lässt meine Suchaktivität zu gewissen Zeiten eklatant nach: Nachts schlafen die Ratten doch! Gnadenlos offenbart die Grafik den Zenit meiner Internetnutzung in den Abendstunden.

 

 

Monatlich

Hier nun wirds wirklich interessant: Sowohl vorlesungsfreie Zeit im Februar/März bzw. August/September als auch die grauen Herbst- und Wintermonate bewirken eine höhere Suchfrequenz. Der Dezember steht nur zurück, weil ich da so viel mit Bratenvernichten und Sektverkosten beschäftigt bin.

 

 

geschlecht

Doch dann ein „Ha!“ – Google kennt mein Geschlecht nicht, und              das obwohl „Konstantin“ nun doch wirklich kein sonderlich                                                                                                             gängiger Frauenname ist.

Lediglich beim Alter muss ich mich geschlagengeben, mit seiner Schätzung „18-24“ liegt Google richtig.

Sonst aber: Nullen, „Unbekannt“s, „Nicht verfügbar“s und „Keine Aktivität gefunden“s in Massen. Ich muss ehrlich sagen, ich bin erleichtert, denn etwas Angst hatte ich schon, schließlich nutze ich Google intensiv. Die Ergebnisse haben mir aber gezeigt: Zumindest das was dort angegeben ist, gönne ich Google voll und ganz.

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Prezi auf dem Prüfstand

Bereits als in der Onlineveranstaltung mit Guido Brombach zum Thema „Open Educational Resources“ dieser mit Prezi arbeitete und das im Chat erwähnt wurde, wurde ich darauf aufmerksam. Kurz darauf machte ich mich nach erfolgreicher Anmeldung auf der leider nicht in Deutsch verfügbaren Seite ans Werk, Prezi auf Herz und Nieren zu testen. Aber ganz der Reihe nach: Ein Prezi ist im Grunde eine in alle Richtungen unendliche, online beschreib- und bemalbare Fläche. Zur Wahrung der Übersicht des Betrachters legt man am besten zum Abschluss seiner Arbeit Punkte fest, auf die geschwenkt bzw. gezoomt werden soll – so kann man selbst einen komplizierten Prozess sehr anschaulich darstellen und seinen Zuschauern der Reihe nach erläutern.

Die Anwendung von Prezi ist im Grunde intuitiv möglich, weil sich die Bedienung nicht sonderlich von bekannten Officeanwendungen etc. unterscheidet. Oben findet man unter „Frames and Arrows“ Rahmen und Pfeile, mit denen man sehr gut die Anschaulichkeit verbessern und Verknüpfungen herstellen kann, daneben den Button „Insert“, über den man alle erdenklichen Medien in seine Präsentation einfügen kann, und rechts die „Themes“-Übersicht, mittels der man an der Darstellung seines Prezis nach Herzenslust herumspielen kann.

Ein Beispiel mit einem allgemeinverständlichen Klassiker meiner Fachrichtung findet ihr HIER oder (falls es geht) hier:

Navigieren könnt ihr entweder direkt mit Mausrad und Klick+Ziehen oder über die Pfeile unter dem Prezi, mit denen ihr die von mir festgelegten Bildpunkte in sinnvoller Reihenfolge zu sehen bekommt.

Die Vorteile bei Prezi liegen auf der Hand: Es lassen sich riesige multimediale Präsentationen erstellen, die keinesfalls nur zum Lehren, sondern auch fürs eigene Lernen zur Übersicht und sinnvollen Verknüpfung geeignet sind. Das einzige Risiko, das ich bisher dabei erkannt hab, liegt in meiner eigenen Pingeligkeit: Man kann leicht versinken und sich stundenlang nur mit dem Umherschieben von Kästen und Pfeilen beschäftigen, wenn mans allzu genau nimmt – eine Übungssache.

Probiert es! http://prezi.com/